Als jemand, der intensiv mit Containern arbeitet und zu Fedoras Container-Tools beiträgt, bin ich von Docker zu Podman als primäre Container-Runtime gewechselt. Hier ist der Grund.
Rootless von Haus aus
Podman führt Container ohne Root-Rechte aus. Das ist nicht nur ein Sicherheitsfeature – es verändert grundlegend, wie man über Container-Isolation nachdenkt.
| |
Dies ist besonders wichtig in Mehrbenutzerumgebungen und entspricht dem Prinzip der minimalen Rechte.
Daemonlose Architektur
Docker benötigt einen im Hintergrund laufenden Daemon mit Root-Rechten. Podman nicht. Jeder Container ist ein Kindprozess des podman-Befehls, was bedeutet:
- Bessere Kompatibilität mit systemd
- Einfacheres Debugging
- Höhere Sicherheit (kein dauerhaft laufender Root-Daemon)
Docker-Kompatibilität
Das Beste? Fast alles, was man über Docker weiß, lässt sich direkt übertragen:
| |
Podman versteht Dockerfiles, unterstützt dieselben CLI-Befehle und arbeitet mit Docker Compose (via podman-compose oder native Unterstützung).
Native Pod-Unterstützung
Podman hat native Unterstützung für Pods – Gruppen von Containern, die Namespaces teilen. Das passt besser zu Kubernetes-Konzepten.
| |
Systemd-Integration
Generiere systemd-Unit-Dateien direkt aus laufenden Containern:
| |
Fazit
Für Entwicklungs- und Produktions-Workloads bietet Podman bessere Sicherheitsstandards und eine sauberere Architektur bei gleichzeitiger Docker-Kompatibilität.